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Freitag, den 22.03.2013:

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2013

Fünf Wochen vor der festlichen Verleihung des Deutschen Filmpreises wurden heute die Nominierungen in insgesamt 16 Kategorien verkündet.

Die mit Spannung erwarteten Ergebnisse wurden im Rahmen einer Pressekonferenz von Staatsminister Bernd Neumann, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Filmakademie-Präsidentin Iris Berben und Vorstandsmitglied Christiane Paul in der Berliner Astor Film Lounge bekannt gegeben.

Ein Gewinner steht bereits vor dem 26. April fest: Werner Herzog erhält in diesem Jahr den Ehrenpreis für seine hervorragenden Verdienste um den deutschen Film. Der in Los Angeles lebende Regisseur, Produzent, Schauspieler und Autor bezeichnete diesen Preis als „höchste Ehrung, die man im deutschen Film erhalten kann“.

Die große Gala des deutschen Films findet am 26. April im Friedrichstadt-Palast statt. Die von Mirjam Weichselbraun moderierte Show wird am selben Abend um 22:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Die künstlerische Leitung des Abends liegt in den Händen von Fred Kogel.

Der Deutsche Filmpreis – die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film – ist mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von knapp 3 Mio. Euro des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsminister Bernd Neumann verliehen.

Hier die Nominierungen in den einzelnen Kategorien:

Programmfüllende Spielfilme:
  • Cloud Atlas
  • Hannah Arend
  • Lore
  • Oh Boy
  • Quellen des Lebens
  • Die Wand

    Programmfüllende Dokumentarfilme:
  • More than Honey
  • Vergiss mein Nicht
  • Die Wohnung

    Programmfüllende Kinderfilme:
  • Das Haus der Krokodile
  • Kaddisch für einen Freund

    Bestes Drehbuch:
  • Pam Katz, Margarethe von Trotta für Hannah Arend
  • Jan Ole Gerster für Oh Boy
  • Anna Maria Praßler für Schuld sind immer die anderen

    Beste Regie:
  • Jan Ole Gerster für Oh Boy
  • Margarethe von Trotta für Hannah Arend
  • Lana & Andy Wachowski und Tom Tykwer für Cloud Atlas

    Beste darstellerische Leistung – weibliche Hauptrolle:
  • Martina Gedeck in Die Wand
  • Birgit Minichmayr in Gnade
  • Barbara Sukowa inHannah Arend

    Beste darstellerische Leistung – männliche Hauptrolle:
  • Edin Hasanovic in Schuld sind immer die anderen
  • Tom Schilling in Oh Boy
  • Sabin Tambrea in Ludwig II.

    Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle:
  • Margarita Broich in Quellen des Lebens
  • Friederike Kempter in Oh Boy
  • Christine Schorn in Das Leben ist nichts für Feiglinge

    Beste darstellerische Leistung – männliche Nebenrolle:
  • Michael Gwisdek in Oh Boy
  • Robert Gwisdek in Das Wochenende
  • Ernst Stötzner in Was Bleibt

    Beste Kamera / Bildgestaltung:
  • Adam Arkapaw für Lore
  • Jakub Bejnarowicz für Gnade
  • John Toll und Frank Griebe für Cloud Atlas

    Bester Schnitt:
  • Alexander Berner für Cloud Atlas
  • Anne Fabini für More than Honey
  • Anja Siemens für Oh Boy

    Beste Filmmusik:
  • The Major Minors, Cherilyn MacNeil für Oh Boy
  • Max Richter für Lore
  • Tom Tykwer, Johnny Klimek, Reinhold Heil für Cloud Atlas

    Weitere Kategorien unter www.deutsche-filmakademie.de.



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